in lockerer Ergänzung werden hier mögliche Konsequenzen der Hinterlandanbindung für Bad Schwartau dargestellt.

Quellen:

Kellerbogen

Durch den 2-gleisigen Ausbau der Hinterlandanbindung wird an der Sereetzer Straße ein massives neues Bauwerk entstehen. Inwieweit die dies- und jenseitigen Wege erhalten bleiben, ist die Frage. Unweit davon entfernt wird eine neue Überführung der L 181 notwendig.

Der projektierte Verlauf der 380 kV-Trasse wird zusätzliche Grünflächen im Meierkamp vernichten. Für die Fauna ebenfalls eine Katastrophe.

Wegesystem

Bahndamm und die Brücke über die Schwartau müssen ebenfalls ertüchtigt und abgespundet werden, auch hier ist fraglich, ob der jetzige Rundweg erhalten bleibt. Für die Anwohner im Riesebusch und in der Stettiner Straße wird zusätzlich eine (6 m hohe) Lärmschutzwand beidseitig der Gleise wie eine Mauer im Naturschutzgebiet wirken.

Grünflächen

Durch die Schließung der Bahnübergänge Kaltenhöfer- / Elisabethstraße werden neue Bauwerke notwendig, um:

die Geibelstraße durch den Mönchkamp auf die Kaltenhöferstraße anzubinden
durch das Kuhholz die Verladestraße erreichbar werden zu lassen.

Im Bereich der Elisabethstraße muss parallel zur Schiene eine neue Straße samt Brücken gebaut werden, die durch das Kuhholz auf die Nikolausstraße führen soll. Die betroffenen Waldflächen sind hier die roten Bereiche.

Mehrere Besonderheiten wird es durch die Schließung des Bahnübergangs Teerhofinsel geben. Von Bad Schwartau aus wird ein Umweg über die Warthestraße notwendig, um die neue Erschließungsstraße der Teerhofinsel zu erreichen.

Der Ausbau der der Bahn-Strecke Lübeck Hbf bis zum Abzweig Waldhalle bzw. die Anbindung im Lübeck-Port-Kontext (Lübeck Hub / Kombiverkehre: Skandinavienkai + Dänischburg/Siems) wird nicht im Bereich Hinterlandanbindung geprüft, sondern ist Sache der Hansestadt Lübeck, Regio-S-Bahn, des Fahrgastverabandes Pro-Bahn und von NAHSH.

Quellen:

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